Die Referentinnen und Referenten

von A bis Z







 


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Maike Plath

Theater- und Deutschlehrerin, mehrjährige Mitarbeit im Vorstand des Bundesverbandes Theater in Schulen (BVTS), 8 Jahre Jurorin für das Theatertreffen der Jugend Berlin (Berliner Festspiele) und seit 2010 bundesweite Lehraufträge. Künstlerische Leitung der Jugendtheaterabteilung am Heimathafen Neukölln. Strategie, Konzeption und Vor-standstätigkeit für ACT e.V. Berlin. Konzeption und Durchführung des Weiterbildungsprogramms »LernKünste« für Künstler_innen und Kulturschaffende (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin. Beruflich tätig als Autorin und Theaterpädagogin in Berlin.

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Kommunikationstraining im Klassen- und Lehrerzimmer – „Regieanweisungen“ für die Steuerung von Kommunikation.

Jeder Mensch hat die Fähigkeit, Ideen zu entwickeln und Neues zu denken. Derzeit liegen in unseren Schulen – sowohl bei den Schü-lern als auch bei den Lehrkräften - zu viele Ideen und Potenziale brach oder werden als Störung wahrgenommen. Die entscheidenden Gelingenskoordinaten für erfolgreiches Lernen sind Beziehungsgestaltung und Partizipation. Auf diesen beiden Säulen basiert mein Konzept des partizipativen, biografischen Theaterunterrichts, das ich in jahrelanger Arbeit in der direkten Praxis mit Jugendlichen in Neukölln entwickelt habe. Wie gehen wir mit Schüler_innen um, die Widerstände im herkömmlichen Unterricht zeigen? Wie setzen wir Lernprozesse in Gang, die Vielfalt als Glücksfall spürbar machen?

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Workshop

Der Workshop führt ein in die gundlegende Theater-Arbeit mit den Gelingenskoordinaten Beziehung und Partizipation.

1. Beziehung:
Grundkomponenten sind: — Eine professionelle Kommunikation der Begegnung (durch die Statuslehre von Keith Johnstone), demokratische Führung — Erschaffen eines demokratischen und inklusiven Raumes — Eine innere Haltung des Ermöglichens — Die Bestärkung der Autonomie aller Beteiligten

2. Partizipation:
Grundlage bildet ein Konzept nach dem Prinzip „Open knowledge“ durch Fragmentarisierung: Theater-Fachwissen wird in kleinstmögliche Einheiten zerlegt und transparent zur Verfügung gestellt, um vielfältige Lern- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Die unverzichtbare Grundlage für ein kooperatives, empathisches und produktives Miteinander bildet ein ausgeprägtes Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen. Diese Prinzipien ermöglichen gemeinsame Erfahrungen und ermutigen junge Menschen dazu, der zunehmenden Komplexität unserer Welt nicht mit Kontrollzwang, Abgrenzung und Ängsten zu begegnen — sondern mit Neugier, Entdeckerfreude und der Lust, sie individuell und originell zu gestalten. Denn: Wir brauchen junge Menschen, die die zentralen Ressourcen unserer zukünftigen Welt beherrschen: Kommunikation und Kooperation.

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