Die Referentinnen und Referenten

Vorträge und
Workshops








   Vortrag

PD Dr. Gitta Jacob
Psychol. Psychotherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie, leitende Psychotherapeutin bei GAIA, Hamburg, und akademisch affiliiert mit der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Freiburg.
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Update Schematherapie

   Vortrag


Prof. Arnoud Arntz, PH.D.
University of Amsterdam, the Netherlands.
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Schema Therapy for non-borderline personality disorders and chronic depression

   Workshop Nr. 1



Dr. phil. Leokadia Brüderl
Psychologische Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Schematherapeutin (ISST) für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
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Einführung Schematherapie
Neben einem kurzen Überblick über den Schemaansatz erhalten Sie eine Einführung in den Schemamodusansatz. Sie lernen die schematherapeutische Fallkonzeptualisierung und Behandlung kennen. Für die emotionale Interventionsebene werden imaginative Techniken und Stuhldialoge demonstriert. Ein kurzer Überblick über den aktuellen Stand der Forschung schließt die Einführung ab.

Ausgebucht

   Workshop Nr. 2



Prof. Arnoud Arntz, PH.D.
University of Amsterdam, the Netherlands.
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Imagery Rescripting: a transdiagnostic technique to address problems related to traumatic and other negative experiences.
The workshop will focus on the generic use of Imagery Rescripting, so that participants can use the technique in a variety of clinical problems, including PTSD, social phobia, chronic depression, and personality disorders. The basic protocol will be introduced, with both the therapist changing the script, and the patient from an observer perspective changing the script. Methods to increase the impact on the original memory representation, especially when it comes to (traumatic) childhood experiences will be discussed. Other issues that will be treated include when to start the rescripting, that full reliving of trauma memories is unnecessary, and dealing with problems like dissociation. The workshop will be active, that is participants will practice techniques in pairs while support is provided; and there will be an interactive part where participants can raise questions and bring in specific cases.

Ausgebucht

   Workshop Nr. 3
Dipl.-Psych. Frauke Melchers
Psychologische Psychotherapeutin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm.
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Imaginatives Überschreiben in der Schematherapie (nur nachmittags)
Imaginatives Überschreiben (Imagery Rescripting – ImRS) stellt eine zentrale Technik in der Schematherapie dar. Mit ImRS-Übungen werden belastende Erinnerungen und sich aufdrängende innere Bilder so bearbeitet, dass sich das emotionale Erleben der Patienten positiv verändert. Die Wirksamkeit bei psychischen Störungen wie PTBS, Depression, Sozialer Phobie und Persönlichkeitsstörungen wurde in zahlreichen Befunden bestätigt. Im Workshop lernen Sie das Vorgehen beim ImRS kennen und üben dies in Kleingruppen ein.

Ausgebucht

   Workshop Nr. 4



PD Dr. Gitta Jacob
Psychol. Psychotherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie, leitende Psychotherapeutin bei GAIA, Hamburg, und akademisch affiliiert mit der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Freiburg. Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Emotionsregulation, mentale Bilder und Schematherapie. Autorin mehrerer Bücher zur Schematherapie mit dem Moduskonzept.
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Schematherapeutische Stuhldialoge

Stuhldialoge sind eine in der Schematherapie häufig eingesetzte Technik, die auch in vielen anderen Verfahren zur Anwendung kommt. In diesem Workshop wird ein kurzer Überblick gegeben über wichtige Prinzipien beim Einsatz von Stuhldialogen. Typische Formate von Stuhldialogen im schematherapeutischen Kontext werden erläutert und anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer demonstriert. Schwerpunkte bilden Stuhldialoge in der Behandlung von Bewältigungsmodi und dysfunktionalen Elternmodi.

Ausgebucht

   Workshop Nr. 5



Dipl.-Psych. Frauke Melchers
Psychologische Psychotherapeutin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm.
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Schematherapeutische Stuhldialoge
(nur vormittags)

Stuhldialoge sind eine in der Schematherapie häufig eingesetzte Technik, die auch in vielen anderen Verfahren zur Anwendung kommt. In diesem Workshop wird ein kurzer Überblick gegeben über wichtige Prinzipien beim Einsatz von Stuhldialogen. Typische Formate von Stuhldialogen im schematherapeutischen Kontext werden erläutert und anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer demonstriert. Schwerpunkte bilden Stuhldialoge in der Behandlung von Bewältigungsmodi und dysfunktionalen Elternmodi.

Ausgebucht

   Workshop Nr. 6



Dipl.-Psych. Christine Zens
Institut für Schematherapie Hamburg. Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin für Verhaltenstherapie und Schematherapie. Deutsche Vertreterin des Zertifizierungskomitees der ISST. Mitglied des Trainer- und Supervisorennetzwerks der ISST. Stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe Schematherapie im DVT. Leiterin des Hamburger Curriculum Schematherapie (IST-Hamburg) sowie des Schematherapie-Curriculums der APV Münster.
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Schwierige Situationen in der Schematherapie
Schwierige Situationen können sich aufgrund des Interaktionsverhaltens eines Patienten ergeben (z. B. durch intensive Vermeidung, Entwertung des Therapeuten) oder auch aufgrund der Brisanz einer Situation (z. B. Suiziddrohungen, „Verliebtheit“) entstehen. In diesem Workshop werden exemplarisch herausfordernde Situationen, auch anhand von Teilnehmerbeispielen, vorgestellt, analysiert sowie der Umgang damit erarbeitet und demonstriert. Dabei finden auch typische Therapeutenmuster (z. B. Reaktion mit Schuldgefühlen, Hilflosigkeit) Berücksichtigung.

   Workshop Nr. 7



Dr. med. Eckhard Roediger
Neurologe, Psychiater und Arzt für Psychotherapeutische Medizin, Ausbildungen in tiefenpsychologischer und Verhaltenstherapie. Leiter des Instituts für Schematherapie-Frankfurt (IST-F), Sekretär der Internationalen Schematherapiegesellschaft (ISST).
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Schematherapie für 2:
Paararbeit und die Einbeziehung der Partner

Die meisten unserer Patienten haben Partner. Nicht selten beeinflussen Interaktionsprobleme mit dem Partner die Symptomatik. Im Verlauf können Veränderungen unserer Patienten wiederum die Beziehungen beeinflussen. Im ungünstigsten Fall arbeiten die Partner diesen Veränderungen entgegen. Eine Einbeziehung der Perspektive dieses Partners in unterschiedlichem Ausmaß kann hingegen zur Verstärkung der Therapieeffekte führen.

In diesem Workshop wird die Paardynamik auf Basis des Moduszirkel-Konzeptes zwischen komplementären Bewältigungsstilen, in denen sich die Partner wechselseitig ihre schemaaktivierenden „Knöpfe“ drücken und deren Auflösung mit dem Moduszirkel-Memo anhand eines Videobeispiels dargestellt. Die Teilnehmer lernen außerdem verschiedene Settingvarianten und Besonderheiten dieser erweiterten Einzel- und Paararbeit kennen.

Ausgebucht

   Workshop Nr. 8



Dr. Christof Loose
ist promovierter Diplom-Psychologe, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, zertifizierter Schematherapeut für Kinder und Jugendliche (ISST e.V.) und arbeitet in eigener Privatpraxis sowie als wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für Klinische Psychologie der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.
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Schematherapie mit Kindern,
Jugendlichen und Eltern

Der Workshop führt in die Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern ein. Im Zentrum stehen dabei eine altersgerechte, nach dem Schema- und Modusmodell ausgerichtete Psychoedukation des Patienten (einschließlich der Eltern) sowie die methodischen Zugänge zur kindgerechten Modusarbeit. Dabei erfolgt die Umsetzung mithilfe von Modus-Skizzen, Finger- und Handpuppen, Symbolen, Tieren, Schlümpfen®, Schablonen, Smileys, Holzfiguren und/oder Moduskarten. Die Teilnehmer lernen, wie eine Modus-Skizze erstellt wird und erfahren (durch das Modell des Referenten), wie ein sog. Modus-Interview durchgeführt wird. Gegen Ende des Workshops wird in groben Zügen die Elternarbeit skizziert (sog. Schema-Coaching für Eltern), sodass sowohl ein umfassender Überblick, aber auch fokussierter tieferer Einblick in die schema- und modusgeleitete verhaltenstherapeutische Arbeit möglich ist.

   Workshop Nr. 9


Dipl.-Psych. Hannah Hoppe
Psychologische Psychotherapeutin (VT), Erlebnispädagogin, Tätigkeit als Therapeutin und Coach in eigener Praxis in Köln, Dozentin für Verhaltenstherapie und Schematherapie, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin.
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Schematherapie in Beratung und Coaching
Der Bedarf an professioneller Beratung und Coaching ist groß. Dysfunktionale Schemata und Modi können, auch im beruflichen Kontext, zu inter- und intrapersonellen Problemen führen. Problematische Teamdynamiken, Burnout, Prokrastination, Leistungsminderung und Suchtverhalten können u. a. die Folge sein.

Für die Betroffenen, aber auch für Führungskräfte mit Personalverantwortung, ist es extrem hilfreich Fähigkeiten zu entwickeln, sowohl auf die eigenen Schemata- und Modusdynamiken als auch auf die des Gegenübers positiv einwirken zu können.

Ziel dieses Workshops ist es, einen Einblick zu geben, wie Beratungs- und Coachingprozesse unter dem schema-„therapeutischen“ Blickwinkel professionell begleitet werden können.

   Workshop Nr. 10


Dr. Ellen Gross
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Dozentin und Supervisorin für Schematherapie, klinische und wissenschaftliche Tätigkeit in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg.
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Schematherapie der
Borderline-Persönlichkeitsstörung

In der Behandlung von Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) hat sich die Schematherapie als sehr wirksam erwiesen. Im Workshop wird entsprechend der aktuellen Entwicklungen in das Modusmodell zur Behandlung der BPS eingeführt.

Im Mittelpunkt stehen die Themen:
- spezifische Fallkonzeptualisierung
- Vorstellung zentraler emotionsbasierter Interventionen bei BPS wie Imaginatives Überschreiben sowie Stuhldialoge
mit den BPS-relevanten Modi
- BPS-Therapiebeziehung:
Zuwendung und Grenzsetzung

   Workshop Nr. 11
Dr. Remco van der Wijngaart
(psychotherapist) is employed at the Mental Health center in Maastricht. He is trained in schema therapy by Dr. Jeffrey Young since 1997. He closely collaborates with Drs. Hannie van Genderen and Prof. Arnoud Arntz (University of Amsterdam). He is a trainer and supervisor in schema therapy and gives trainings and supervision both in the Netherlands and in different European countries.
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Schema Therapy with Chronic Depression
Schema therapy has proven to be effective in treating personality disorders as shown in several clinical research studies, both for individual therapy as group therapy. The theory, methods and techniques from schema therapy have lately been applied in the treatment of depression.

The workshop will provide the participants a better understanding how to conceptualize the depression in schema’s and modes. Effective strategies and methods will be presented in treating the underlying mechanisms of the depression. The participants will also practice some of these methods. Goal of this workshop is to have both a lively and joyful experience as well as learn how to apply schema therapy for the depressed patient.

   Workshop Nr. 12


Dipl.-Psych. Claudia Knörnschild
Psychologische Psychotherapeutin, schematherapeutische Trainerin und Supervisorin sowie forensische Sachverständige in freier Praxis mit 15-jähriger Berufserfahrung im forensischen Setting (Maßregelvollzug, Justizvollzug, ambulante Straftätertherapie). Spezialgebiet: Schematherapie bei aggressivem Verhalten (v.a. bei Borderline-Persönlichkeitsstörung und Antisoziale Persönlichkeitsstörung).
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Schematherapie bei aggressivem Verhalten
Im Rahmen unterschiedlicher Persönlichkeitsstörungen und -akzentuierungen greifen Menschen immer wieder auch zu aggressivem Bewältigungsverhalten. Im Workshop sollen unterschiedliche aggressive Verhaltensweisen auf Modusebene eingeordnet und in der Modusdynamik transparent gemacht werden. Auf der Ebene schematherapeutischer Interventionen werden die Besonderheiten im Umgang mit aggressiven Patienten vermittelt. Die vermittelten Inhalte sollen jeweils auf Fallbeispiele der Teilnehmer übertragen werden.