Die Referentinnen und Referenten

von A bis Z







 


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Dr. Reinhard Winter

Diplompädagoge und gilt als anerkannter Experte für Jungenpädagogik im deutschsprachigen Raum. Seit über 30 Jahren arbeitet er mit Jungen und mit Fachkräften, die ihrerseits mit Jungen arbeiten. Dabei führt er u.a. Projekte in Schulen durch, berät Lehrkräfte, Schulen, Schulträger und leitet pädagogische Tage sowie andere Weiterbildungen für Lehrerinnen und Lehrer. An der Universität Tübingen und an Fachhochschulen in Basel, St. Gallen und Zürich unterrichtet er als Lehrbeauftragter.

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Jungenpädagogik in der Schule

Seit gut 15 Jahren werden Jungen als Bildungsverlierer bezeichnet. Ihre Leistungs- und Bewältigungsprobleme sind bekannt, die schwierige Lage vieler Jungen in der Schule ist offensichtlich. Auch Lehrerinnen und Lehrer erleben Jungen immer mehr als problematisch und als große Herausforderung. Vielen Verantwortlichen ist klar, dass sich Schule weiter entwickeln sollte, damit Jungen nicht noch mehr auf- und zurückfallen. Aber wie? Diese Seite der Jungenkrise der Schule blieb bisher im Alarmismus gänzlich unkonkret, meist erschöpft sie sich in Apellen, sich mehr um die armen Jungen zu kümmern. Im Vortrag wird es praktisch, denn es werden Lösungen für die Jungenkrisen in der Schule aufgezeigt, die gelingende Jungenpädagogik in der Schule markieren: Was nützt und hilft Jungen, damit sie Schule gut bewältigen können? Was können Lehrkräfte konkret tun und anbieten, um besser mit Jungen klar zu kommen? Das beginnt bei der Beziehung zwischen Lehrkraft und Jungen, geht über die Motivation, Unterrichtsinhalte und -stil, Klarheit, dem Umgang mit Bewegungsbedürfnissen und Kampfeslüsten bis hin zur Idee einer „Männlichkeitsbildung“ für Jungen. Abschließend wird noch ein Blick auf die Eltern der Jungen geworfen, die ihrerseits einen guten Teil zum Jungenerfolg in der Schule beitragen können.

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