Die Referentinnen und Referenten

von A bis Z







 


Prof. Dr. Joachim Bauer
Univ.-Prof. Dr. med., Internist und Facharzt für Psychosomatische Medizin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg.
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Kinder und Jugendliche sehen, verstehen und spiegeln: der pädagogische Auftrag zwischen Empathie und Führung.
Kinder und Jugendliche entwickeln sich – wie alle biologischen Systeme- nicht von alleine, sozusagen nach einem endogenen, in ihnen selbst angelegten Programm. Die Entwicklung eines jeden Lebewesens beruht auf fortwährenden Wechselwirkungen zwischen ihm und seiner Biosphäre. Die Biosphäre eines Kindes oder eines/einer Jugendlichen wird vor allem durch seine/ihre soziale Umwelt gebildet. Junge Menschen besitzen ein "Social Brain", dessen Motivationssysteme ohne die Erfahrung, "gesehen" zu werden, nicht aktiv werden. Kern der pädagogischen Beziehung sind Resonanz- und Spiegelungsvorgänge, die sich zwischen jungen Menschen und ihren Bezugspersonen fortwährend abspielen – ganz unabhängig davon ob wir dies wollen oder nicht. Resonzen (oder Rückspiegelungen), die Kinder von ihren Pädagogen, Eltern oder sonstigen Bezugspersonen erhalten, haben die Kraft einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Professor Joachim Bauer wird darlegen, warum beziehungsorientierte Pädagogik – die von guten Pädagogen immer schon vertreten wurde – auch aus neurobiologischer Sicht richtig ist. Empfohlene Bücher von Joachim Bauer zu Fragen der Pädagogik: "Lob der Schule"; "Das Gedächtnis des Körpers"; "Warum ich fühle was du fühlst"; "Prinzip Menschlichkeit" und "Schmerzgrenze".
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Sonntag, 11.35 Uhr (Schlussvortrag)

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